Hyänen - gesellige Raubtiere

Hyänen - gesellige Raubtiere

Matthias Lenz

Naturwissenschaften/Biologie Klasse 5/6

Quelle:http://de.123rf.com/lizenzfreie-bilder/hy%E4ne.html
Warum ich eine Übung zu Hyänen erstelle
 
Meine Schüler mögen es sehr, wenn ich von Abenteuern aus meinem Leben erzähle. (Manche versuchen mich sogar auszutricksen; sie tun so, als wenn sie wieder mal eine Geschichte von Herrn L. hören wollen, dabei möchten sie sich nur um Unterricht drücken! ) Hier gibt es nun ausnahmsweise mal eine Abenteuergeschichte für das ganze Internet:
Also, lange, lange ist es her, als der kleine Herr Lenz mit seinem Kumpel Olschi mit dem Jeep durch die Savanne im Staat Benin fuhr. Es wurde dunkel und wir hatten uns verfahren. Was blieb uns anderes übrig, als mitten in der Wildnis, neben einem Baobabbaum, ein Lagerfeuer zu machen uns den wunderbarer afrikanischen Mond anzusehen und dann im Zelt zu übernachten? Wir schliefen auch gleich ein, obwohl wir ein seltsame Gebell in der Ferne hörten.
Um Mitternacht weckte mich Olschi aufgeregt. Er hatte bereits sein Buschmesser in der Faust, denn das Gebell und Geheule wurde immer lauter. Auch ich griff zur Machete und schaute hinaus. Es war ein grausamer Anblick: Eine riesige Meute Hyänen kam auf unser Zelt zugestürmt und stoppte kurz vor uns. Der erste, ein riesiger Kollege (heute weiß ich, es muss ein Weibchen gewesen sein), setzte aber gefährlich zögernd einen Fuß vor der anderen und kam immer näher und näher. Er hatte sichtlich großen Appetit auf Lehrer. Das war auch kein Wunder, denn in jener Zeit gab es in Afrika eine große Dürre und die Tiere litten unerträglichen Hunger und Durst!
Da hatte der kleine Herr eine schlaue Idee:"Ich werde dem Anführer eins mit der Machete überziehen und dann ist Ruhe!", zischte er. Zum Glück aber dachte sein Kumpel Olschi besser nach und griff zur größten Taschenlampe, die wir hatten. Damit leuchtete er dem Raubtier direkt in die Augen. Es war ein schrecklicher Anblick! Die Hyäne fletschte die gelben Zähne und die Augen funkelten wie Höllenglut. Ich packte mein Buschmesser noch fester, um einen Angriff abzuwehren. Aber dann geschah das Unglaubliche: Das riesige Tier ging ganz langsam einen Schritt rückwärts. Dann, ganz langsam, noch einen. Dann drehte es sich um und die ganze Meute lief davon und kam nicht wieder. 
Tja, Olschi hat uns mit seiner Besonnenheit wohl das Leben gerettet und ich weiß seit diesem Erlebnis, dass Hyänen keinesfalls nur kleine friedliche Aasfresser sind!
Euer Matthias Lenz